Krieg·Liebe·Frieden
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
Die wahre Kraft des Kriegers basiert auf einem liebevollen Herzen. Dazu braucht man nicht in den Krieg ziehen.
Meditation inspiriert mich seit ich 21 bin, nur wenig später auch Hypnotherapie. Mit Beten hatte ich so einige Fragen, schon als kleines Kind. Der liebe Gott, so schien mir, beantwortete meine Gebete nicht. "Da geht koana hi" sagt man in Bayern, wo ich jetzt lebe (da geht keiner hin). Ich wurde evangelisch erzogen, als Kind von Eltern, die im 2. Weltkrieg aufgewachsen sind. Wo Papa mit 17 Jahren den "Endsieg" in Russland herbeiführen sollte, sonst wäre er erschossen worden. Alle Jungs mussten hin. Davor hatten die deutschen Soldaten unter den Nazis über 20 Millionen Sowjets abgeschlachtet. Finde den Fehler.

Am Ende seines Lebens erzählte Papa mir: »Ich lag neben meinen Kameraden im Feld, die Bomben fielen und aus meinem Mund kam immer nur: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.“ Wie in einer Schleife. Mein Gehirn war leer.«
Viele seine Kameraden waren tot, mein schlesischer Papa konnte als einziger der Kriegsgefangenen zusammen mit einem erfahrenen älteren Mann aus Russland fliehen. Am Ende gingen sie mit erhobenen Armen im winterlichen Karwendel den Amis entgegen. Sie waren weniger grausam als die Russen und schmissen dem halb erfrorenen und verhungerten 17-Jährigen Schokolade hin: friss. Er aß sie und übergab sich. Die amerikanischen Soldaten lachten.
Liebe
Kriege sind grausam und menschenverachtend. Positivität und Liebe ist ein Klima, eine spürbare Atmosphäre, die alle Kriege beendet. Aber wir müssen mitmachen und nicht darauf warten, dass wir das von anderen erhalten. Als ich mit Therapie begann, waren viele Leute an echter Veränderung interessiert, wir hatten Erfolg, mit Klarheit, Authentizität, Liebe als Resultate. Diejenigen, die mit dem Finger auf andere gezeigt haben, sind irgendwann gegangen - weil es leichter war, als die Verantwortung für sich und sein Wachstum zu übernehmen ... ein erstaunlich weitverbreitetes Muster auch heute noch. Echte Positivität und Liebe verhindert Kriege, Frieden ist das Ergebnis. Durch Therapie und Meditation kommt man dahin.
Liebe ist Gott - nicht Gott ist Liebe. Ein großer Unterschied. An Liebe können wir wachsen, wir haben eine Idee, was sie sein könnte, eine Sehnsucht. Wir leiden, wenn unsere Liebesbeziehungen scheitern. Gott aber ist ein unerreichbares konstruiertes Ideal für viele, zu dem sie keinen Bezug haben. Die besonders im Konsum- und materialistisch orientierten Westen verbreitete Meinung, dass es nichts Göttliches gibt gilt jedoch nicht. Man kann nicht die Verantwortung für vom Menschen ausgelöste Kriege und Elend auf Gott abwälzen. Krieg ist ein unerbittlicher Kreislauf von Negativität, der von einem kollektiven negativen Bewusstsein genährt wird. Es ist natürlich okay zu zweifeln, selbst der Prophet Jesus hat am Kreuz gezweifelt: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen". Jesus war ein Revolutionär, der laut und deutlich Ungerechtigkeiten angeprangerte. Die römischen Herrscher in ihrem Macht- und Geldrausch haben ihn dafür hingerichtet. In seiner göttlichen Größe übernahm er die Verantwortung für sein Tun und sagte: "Vater, vergib' ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun". Er meinte damit die römischen Autoritäten und nicht sämtliche kommenden Generationen. Also gibt es keine kollektive Mitschuld, aber eine Verantwortung uns zu entwickeln. Mehr Positivität, mehr Liebe, weniger Hass.
Meditation
Liebe bringt auch Hass mit sich und wie schnell das geht wissen alle. Wir sind nicht mit einer göttlichen reinen Liebe geboren. Eine überraschend wirksame Methode, auch wenn dich ganz allgemein jemand ärgert, schlechtredet oder beleidigt: Bete sofort eine Minute oder länger von Herzen, dass die Person sich ändert und sende ihr danach Liebe, ebenfalls eine Minute oder länger. Wenn du es total machst, wirst du dich gleich wieder gut und glücklich fühlen, befreit von Negativität. Du hängst gedanklich und gefühlsmäßig nicht mehr da drin. Noch eine funktionierende Meditation: Ärger-achtsame Emotionen.
Hass ist Projektion nach außen
Hass ist eine Projektion blockierter und fehlgeleiteter Energie nach außen und fehlende Selbstliebe. Nur wenn negative Gefühle als reine Energie betrachtet werden, ohne sie zu unterdrücken lösen sie sich auf. Hass verschwindet, Liebe wird mehr. Negatives verflüchtigt sich, Positives wird gestärkt. Dunkelheit ist nur die Abwesenheit von Licht. Das Licht ist immer und für alle da.
Autor: einer von uns, DeHypno Verlag

Earthrise © NASA. Photo by Astronaut William Anders 1968 Dec 24, Mission Apollo 8. Photo is used for educational and information purposes.