Der Verstand des Menschen
Warum hat sich der Verstand des Menschen in eine so destruktive Richtung entwickelt?
Der Mensch lebt seit 2,5 Millionen Jahren auf der Erde, der Homo sapiens erst seit 300.000 Jahren, also lebte er die längste Zeit davon in absoluter Gefahr: dunkle Nächte, damals noch ohne Feuer, wilde Tiere, die darauf warteten die Urmenschen und ihre Kinder zu fressen. Jeder Moment war voller Furcht. Der Mensch begann, mit seinem Verstand Überlebensstrategien entwickeln, Steinmesser, Speere... Im kollektiven Unbewussten ist die Angst vor Gefahren geblieben und daraus resultierend, sich verteidigen zu müssen.
Nuklearwaffen statt Steinmesser
Heute gibt es genug nukleare Waffen um die Erde mehrmals komplett zu zerstören. Bunker bauen ist unnötig, denn wenn man da rauskommt, ist kein Wasser und nichts mehr zu essen da. Nötig ist die Einsicht, den Verstand in den Dienst von Leben und nicht von Zerstörung zu stellen. Jemand hat Albert Einstein gefragt: "Was denken Sie über den 3. Weltkrieg?" Er antwortete: "Darüber kann ich nichts sagen, aber über den 4. Weltkrieg. Der wird nie passieren, denn der Dritte beendet alles Leben auf diesem Planeten." Sein Freund sagte: "Dann wird der Dritte auch nie passieren, das kann ich mit absoluter Sicherheit sagen." Da es keinen Gewinner gibt wird es keinen Atom WW III geben, ein Atomwaffenarsenal in diesem Ausmaß ist bereits der Schutz davor. Aber auch extrem schnelle Hyperschallraketen mit konventionellen Sprengköpfen machen die Situation äußerst bedenklich ... wie können wir trotzdem entspannt leben?
Neucodierung des Verstandes
Wir können den Verstand neu codieren, neu arrangieren, ihm neue Daten eingeben, zumindest unserem eigenen. Jedes kleine Kind ist voller Staunen über das große Wunder dieser Erde, es ist voller positiver und quicklebendiger Energie. Die ersten sieben Jahre sind Prägejahre der Persönlichkeit und die darauf folgende Ausbildungszeit entwickelt den Verstand. Der gleiche Verstand, der nukleare Waffen hervorbringt kann Freude bringen, genug Nahrung für alle, bessere Kleidung, mehr Gesundheit. Er kann lernen mehr zu lieben statt Angst zu haben. Anstatt sich in andauernder Gefahr zu wähnen kann er damit beginnen wirklich kreativ zu sein.
Verstand de-automatisieren
De-automatisiere den Verstand, er ist ein großartiger Computer. Das passiert, wenn man lernt; z.B. schwimmen oder Auto fahren... man ist sehr wach und total aufmerksam, denn man könnte im Wasser untergehen oder einen Unfall verursachen. Wenn man es dann kann schiebt der bewusste Verstand das Gelernte ins Unterbewusstsein, automatisch und Roboter ähnlich. Der Verstand hat Platz geschaffen Neues zu lernen.
Raus aus dem Robot
Komm raus aus dem Robot-Verstand und öffne eine Tür. Diese Tür wird Meditation genannt. Siddhartha Gautama Buddha hat seinen Schülern zu Anfang eine Geh-Meditation gegeben: langsamer gehen. Kommt der linke Fuß hoch, innerlich links sagen. Kommt der rechte Fuß hoch, rechts sagen - dabei locker bleiben, nicht wie beim Militär... joke off. Man bleibt mit der Aufmerksamkeit beim Gehen. Bald schiebt der bewusste Verstand auch das ins Unterbewusstsein und bei einem Spaziergang trottet man nicht mehr in Gedanken versunken vor sich hin. Eine Erweiterung der Wahrnehmung hat stattgefunden, die Schönheit der Natur wird deutlicher und der schneller werdende Atem tiefer. Eine einfache und schöne Meditation, probiere aus, wie lange du entspannt dabei bleiben kannst ohne dich in Gedanken zu verlieren!
Bewusstheit ist der Schlüssel zu allem und Meditation wird noch leichter, wenn wir unser Unterbewusstsein klären und einbeziehen.
© DeHypno Verlag