Sexueller Missbrauch in Familien
Zum Verständnis der komplexen psychischen Auswirkungen auf Kinder durch sexuellen Missbrauch in Familien hat die Senatsverwaltung Berlin einen Artikel zur Verfügung gestellt, einen Auszug hier, weiter unten das gesamte PDF.
»In dem Bemühen, den sexuellen Missbrauch psychisch zu überleben identifiziert sich das Kind mit dem Aggressor selbst - oder gerade auch - wenn körperliche Gewalt beteiligt ist: Es übernimmt die vom Missbraucher verleugnete Verantwortung für die sexuellen Handlungen und glaubt, dass es selbst den Missbrauch auf irgendeine Weise herbeigeführt haben muss. Nach dem bisherigen Kenntnisstand sind Mädchen in einem größeren Ausmass von sexuellem Missbrauch betroffen, aber auch Jungen können Opfer sexuellen Vergehens werden ... Für sexuell missbrauchte Mädchen und Jungen gleichermassen gilt, dass sie neben ihren Gefühlen der Scham, Wut, Verzweiflung und Enttäuschung meist auch positive emotionale Beziehungen zu den sie missbrauchenden Erwachsenen haben. Die Kinder wollen, dass der Missbrauch aufhört, aber sie wollen genauso auch Eltern, Väter und Mütter behalten. Häufig ist die Beziehung zum Missbraucher für sie die intensivste emotionale Erfahrung innerhalb der Familie, wenn nicht sogar ihre einzige.«
Den ganzen Artikel der Senatsverwaltung Berlin hier als PDF Missbrauch i.d. Familie
Oft wird Freundschaft mit dem Missbraucher geschlossen um sich zu schützen, denn die eigene Aggression und Wut könnte lebensgefährlich werden. Scham entsteht dann: Vater, Mutter etc. können nicht schlecht sein (von ihnen braucht das Kind Liebe), also denkt das Kind, es ist selbst schlecht und schämt sich - als Strategie zu überleben. Viele schämen sich als Erwachsene für die Scham, aber wir sagen dazu: gut gemacht. Die anderen sollten sich schämen. Wahnsinn, wie du das überlebt hast in dem zarten Alter! Scham kommt im späteren Leben als erstes in Situationen auf, die irgendwie in Details ähnlich sind und wenn gelernt werden kann dies bewusst wahrzunehmen, dann wird die Frage nach dem warum und weshalb man sich jetzt durcheinander und beschämt fühlt unnötig: Körperhaltung sofort verändern, aufrichten, Schultern zurück und Brust raus, Kopf hoch, Atemübung machen (merkt keiner): Einmal lang - stopp - einmal kurz einatmen - und zwar in einem Atemzug und durch die Nase. In einem langen Atemzug ausatmen durch den Mund. Mehrmals wiederholen. Oder bis drei zählen und dabei einatmen, Luft anhalten und bis drei zählen, ausatmen und dabei bis drei zählen, Luft anhalten und bis drei zählen uns so weiter. Einen Rhythmus daraus machen. Oder eine EFT Klopfübung, falls man allein ist: rechte Hand auf linke Schulter und linke Hand auf rechte Schulter. Abwechselnd leicht mit den Händen auf die Schulter klopfen. Oder aus dem EMDR: Daumen ca. 30 cm vor die Augen halten und im Bogen langsam nach links außen und zurück über vorne nach rechts außen führen, auch einige Male.
Dies sind erste Hilfe Maßnahmen, die überraschend gut wirken können. Sie sollten oft geübt werden, bevor man sie anwenden muss. Sicherheit, Selbstwert und Selbstliebe erlernt man auf der hypnotherapeutischen Ebene mit unseren Trancen.
DeHypno Verlag
Hinweis: Unsere Trancetherapien dienen der Tiefenentspannung, Persönlichkeitsentwicklung und mentalen Unterstützung. Sie stellen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung für schwere Traumaverletzungen dar. Laufende ärztliche oder therapeutische Behandlungen sollten durch diese Anwendung weder unterbrochen noch ersetzt werden. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.
2. Kontraindikationen (Wann Sie diese Trancetherapien NICHT hören sollten)
Bitte hören Sie diese Aufnahme nicht, wenn bei Ihnen eine der folgenden Kontraindikationen vorliegt, es sei denn, dies ist ausdrücklich und vorher mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten abgesprochen:
- Akute Psychosen, Wahnvorstellungen oder Schizophrenie
- Schwere Depressionen (insb. bei akuter Suizidalität)
- Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline)
- Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen
- Frischer Schlaganfall oder schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Einnahme von stark psychoaktiven Medikamenten, Drogen oder Alkohol