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Tantra - innere Frau, innerer Mann

Tantra sagt, dass keine Frau nur Frau ist und kein Mann nur Mann.  Wir sind alle Frau-Mann. Tantra weiss es seit über fünftausend Jahren. Warum verliebt sich eine Frau in einen Mann? Weil sie einen Mann in sich trägt. Es gibt Tausende von Männern. Tantra sagt, du trägst das Bild deines Partners in dir und sobald jemand diesem Bild entspricht, verliebst du dich...und verstehst es nicht und sagst: "es ist eben einfach passiert." 

Aber dieser äußere Partner wird dich nicht erfüllen, denn keine Frau und kein Mann entspricht letztlich vollkommen deiner inneren Frau und deinem innerem Mann. Bald wirst du feststellen, dass dir an dieser Frau/diesem Mann so vieles nicht gefällt. Nur eine Frage der Zeit, das kennen wir alle. Das Gefühl der Überwältigung vom Anfang, der Romantik, der Leidenschaft weicht der Realität. Dies passt nicht so und das passt nicht so...Und so kommt es, dass jede Ehefrau/jeder Ehemann seinen Partner ändern will. Wieso? Wir wollen die Unterschiede beseitigen (Frauen sturer wie Männer), bis wir begreifen dass das nicht geht. Die Leute werden im Alter toleranter: Sie wissen, dass es nicht geht. Die äußere Frau kann niemals deiner inneren Frau entsprechen. Daher bringt Liebe nicht nur Freude und Vergnügen, sondern auch Traurigkeit und Schmerz. Oft ist der Schmerz soviel mehr.

Was also tun. Tantra schlägt vor, dass wir nach innen gehen und die sexuelle Verschmelzung im Inneren finden. Wie?

In der Tantra-Yoga Philosophie gibt es Chakren (Zentren) und diese haben entgegengesetzte Polaritäten für Frau / Mann, die als Paare zusammenwirken. Das Erste und Zweite / das Dritte und Vierte / das Fünfte und Sechste:

Die erste Vereinigung findet im ersten und zweiten Chakra statt:

Das erste Chakra (Geschlechtsgegend) ist männlich. Richte deine Bewusstheit nach innen auf dein Sexzentrum, zögere den Orgasmus hinaus (bewege dich nicht soviel) und mit etwas Geduld (2-3 Wochen) wird eine wunderbare Frische in dir aufsteigen, eine Strahlkraft, ein Glühen. Du hast eine Aura, eine Schwingung. Das erste Chakra trifft also in dieser Vereinigung auf das zweite Chakra (Bauchbereich), das weiblich ist.  In dieser Vereinigung empfindet deine Frau ihren Liebhaber als einen ganz besonderen, erfüllenden und sie öffnet sich und weitet sich aus. Von selbst trifft dann die Energie auf das nächsthöhere Chakra, das Dritte.

Die zweite Vereinigung findet im dritten und vierten Chakra statt:

Das dritte Chakra (Solarplexus) ist wieder männlich. Eines Tages, ganz plötzlich vereint es sich mit dem nächsten, dem vierten Chakra. Das vierte Chakra (Herzbereich) ist weiblich. Mit dir ist eine Transformation im Gang. Du bist nicht mehr so hitzig, fühlst dich energetischer und kannst deine Energie mehr halten. Ihr fühlt Euch auf eine sanftere Weise miteinander verbunden als vorher, der Mann ist in seiner Kraft und die Frau im Herzen, in Liebe. Ihr seid harmonischer, es gibt weniger Streit. Das wiederum löst die dritte Vereinigung aus.

Die dritte Vereinigung findet im fünften und sechsten Chakra statt:

Das fünfte Chakra (Kehlbereich) ist männlich, Kreativität und das sechste Chakra (zwischen den Augen auf der Stirn, wo die Inder einen Punkt malen) ist weiblich, Intuition. Jetzt wirst du hellwach, du bewegst dich von der Persönlichkeit zum Individuum. Der innere Mann hat sich mit der inneren Frau vereinigt, alles fügt sich in dir zu einer neuen Ordnung. Der Mann kann es als helles Licht in sich empfinden, sein Körper ist Licht, Wachheit und Energie. Die Frau erlebt eine tanzende, atmende Ekstase, Wachheit und Energie. Man sollte es erleben, die Worte reichen hier nicht aus. Danach, im 7. Chakra enden die Polaritäten, sie vereinen sich zu einer Einheit, Jesus nannte es "das Reich Gottes".

Was sind die Behinderungen auf der tantrischen Chakren-Reise?

1. Chakra: Unsere Gesellschaft sorgt dafür, dass das Sexzentrum ständig stark verspannt ist, verkrampft. Habt keine Angst, entspannt euch, Sex ist gut und schön. Er ist keine Sünde, er ist eine Tugend. 

2. Chakra: Lasst die Angst vor dem Tod los. Wir sterben nicht, es ist der Körper der stirbt, unsere Seele lebt weiter. Das sind die beiden Ängste, die uns beherrschen: die Angst vor dem Sex und die Angst vor dem Tod. Beides sind gefährliche Ängste, denn sie verhindern inneres Wachstum.

3. Chakra: Negative Gefühle (umgangssprachlich: es geht mir zum Kotzen). Jemand hat irgendetwas zu dir gesagt und plötzlich wird dir schlecht. Wut, Hass, Eifersucht, Gewalt - alles wurde unterdrückt. Im Yoga trinken sie Salzwasser und erbrechen sich, danach geht's besser. Moderne Therapien machen es sich auch zunutze: Encounter, Gestalt- und Primärtherapie sind enorm hilfreich für die Entspannung des dritten Chakra (männlich). Wenn es entspannt ist, kommt es zu einem Ausgleich zwischen Negativem und Positivem und die Energie kann aufsteigen, sonst nicht. Es muss also entspannt werden.

4. Chakra: Zweifel ist hier das Problem. Wenn du ein misstrauischer Mensch bist kann sich das Herzzentrum nicht öffnen: Logik, Haarspalterei, zu viel Diskutieren, zu viel Rationalität zerstören es. Skepsis und Philosophien zerstören es. Willst du das Herzzentrum öffnen so musst du vertrauensvoller werden, mehr fühlen, mehr Poesie, mehr Intuition, mehr singen und tanzen. Vertrauen öffnet es. 

5. Chakra: Nachmachen und ein Mangel an Kreativität zerstört es. Man sollte nicht versuchen Jemanden oder etwas nachzumachen oder ein Jesus oder Buddha zu sein. Das fünfte Chakra wird gefördert durch eigene Kreativität, "sein Ding machen", einfallsreich sein. Was immer du tust, sei einfallsreich. Und wenn es kochen ist - koche auf deine dir eigene Art. Je kreativer desto besser.

6. Chakra: Und nun kann Energie in das sechste Chakra fliessen, nur wenn das vorherige 5. Chakra positiv und geöffnet ist. Es passiert von selbst und die Reise ins 7. Chakra sowieso. Ausser warten ist nichts zu tun.

Das ist der ganze Prozess, unterstütze jedes Zentrum so dass es natürlich funktionieren kann.