Schlafstörungen und Hypnose

 

Wir verschlafen ein Drittel unseres Lebens. Wenn Schlafen und Träumen erholsam sind machen wir uns keine Gedanken darum. Erst dann, wenn wir unter Schlaflosigkeit oder negativen Träumen leiden beginnen wir den Schlaf zu schätzen. Schlaf und Entspannung haben sich heute zu einem vernachlässigten Gut entwickelt und wir haben vergessen, dass nichts anderes Körper und Seele so sehr regenerieren, neue Kraft, Erfrischung und Lebensfreude bringen kann wie gesunder Schlaf. 

Im Schlaf regeneriert sich der Körper. Organe und Gewebe, die tagsüber geschädigt wurden werden im Schlaf „repariert“. Alterungsprozesse werden angehalten. Kinder wachsen buchstäblich im Schlaf. Im Schlaf werden viele Stoffe ausgeschüttet, die unsere Immunabwehr mobilisieren. Hunger wird ebenso unterdrückt wie Entzündungsprozesse. Gelerntes erwerben und behalten wir besser, wenn wir danach (dazwischen) ausreichend schlafen. Wir verlieren im Schlaf nicht das Bewusstsein, im Gegenteil: Der Geist ist besonders aktiv und verarbeitet analog (rechtshirnig) die Eindrücke des Tages. Er kann sich so erholen. Stärkster Ausdruck dieser Aktivität sind die Träume. Wir träumen viele Male in jeder Nacht. Die Seele erholt sich im Tiefschlaf und macht uns tagsüber fitter und ausgeglichener. In den Traumphasen verarbeitet das Unbewusste träumend Szenen des Alltags, alte Erinnerungen, Fantasien und frei Vorgestelltes.

Wir sollten dafür sorgen, dass wir gut und ausreichend schlafen. Hypnose kann einen wichtigen Teil dazu beitragen.

© DeHypno® Verlag, Dr. G. Bayer