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Aus Projektionen aussteigen

Was ist eine Projektion? Wir projizieren etwas auf unsere Mitmenschen, wenn wir ihnen eigene verborgene Schwächen und Stärken, die wir in uns selbst nur schwer wahrnehmen können zuschreiben und damit nach aussen verlegen. Das passiert nicht nur weil es bequemer ist, sondern weil wir es oft wirklich nicht erkennen. Aber wir behindern so unsere eigene Entwicklung.

Ein einfaches Beispiel: 

Eine Wohnungseigentümerin  ärgert sich über zwei kleine Brandflecken auf dem Teppich, den ein Mieter verursacht hat. Dieser ist aus- und die neue Mieterin bereits eingezogen, ihre Teppiche liegen drauf und die Möbel sind drin. Die neue Mieterin bittet darum, dass der Teppich erst nach ihrem Auszug renoviert wird, damit sie nicht alles beiseite räumen muss, was gerade in die neue Wohnung umgezogen wurde. Man hätte das doch vor ihrem Einzug erledigen können, es wäre genügend Zeit gewesen, sagt sie. Das macht die Wohnungseigentümerin anscheinend wütend, denn sie wird laut und wedelt mit einem Zollstock vor der Nase der neuen Mieterin herum. In normalem Tonfall sagt die Neue: "Schreien Sie mich nicht an und wedeln Sie nicht mit dem Zollstock vor meiner Nase herum." Die Wohnungseigentümerin, die Gefühle schwer fühlen und äußern kann (wenn überhaupt, dann Wut) wird still und blass. Sie verbreitet nach diesem Ereignis überall, dass die "Neue" aggressiv und gefährlich ist. 

Es ist nicht einfach unsere Projektionen zu erkennen, wir haben keinen Abstand zu uns selbst. 

Wenn wir das, was ist annehmen und unsere Einstellung dazu verändern, Projektionen erkennen und Verurteilungen abstellen wird Raum für neue originelle Lösungen und frischer Schwung geschaffen, wenn es im Leben mal wieder schwierig wird.

Unsere Trancen und Meditationen helfen dabei. Den grossen Raum unseres Unbewussten einzubeziehen lässt uns weiter, offener und klarer werden.

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